Was ist Shotokan-Karate
Kara-Te heißt übersetzt soviel
wie "Leere Hand", steht damit also für waffenlosen Kampf, und stammt
ursprünglich aus Okinawa. Shotokan Karate repräsentiert einen der vielen Stile
im Karate und geht zurück auf Meister Gichin Funakoshi. Der Stil ist
gekennzeichnet von kraftvollen Standpositionen und harten Techniken.
Karate und Budo (Begriff für alle Kampfkünste)
im Allgemeinen können jedem Selbstsicherheit,
geistige Stärke, die Fähigkeit zur Selbstverteidigung und schließlich auch
Balance und Zufriedenheit im Leben vermitteln.
Wie trainieren wir Shotokan-Karate
Es wird zwei bis vier Mal in der
Woche für eineinhalb Stunden trainiert. Mindestens ein Drittel der Zeit wird für
das Aufwärmen, Dehnen und Vorbereiten verwendet, so dass der Körper schonend
belastet, und das Verletzungsrisiko minimiert wird.
Wir betreiben Null-Kontakt-Karate: Wir treffen unsere Trainingspartner nicht,
sondern stoppen unsere Techniken vor dem Auftreffen ab. Das geht aber nicht auf
Kosten der Dynamik und Geschwindigkeit, so dass manche Übungskämpfe nah an der
Realität sind. Diese Null-Kontakt-Regel bewirkt, dass unsere Vereinsmitglieder
lange trainieren können, sich einer Herausforderung an Geist und Körper stellen
können, und dabei auch gesund bleiben. Das Spektrum ist demzufolge sehr groß:
Von Kindern (ab etwa 10 Jahren) bis hin zu unseren Veteranen (50+
Jahre) ist alles vertreten. Daraus ergibt sich auch, dass kaum jemand zu alt
ist, um mit Karate zu beginnen.
Neben dem Partnertraining in den verschiedenen Formen wie Randori
(spielerischer Kampf), Kumite (Freikampf) und Kumite-Kombinationen,
gibt es noch die Grundschule (Kihon). In dieser werden die Techniken ohne
Partner erlernt und verfeinert.
Schließlich kommt noch Kata (Form) hinzu, bei der - ähnlich dem
Schattenboxen, nur in "Echtzeit" - ein imaginärer Kampf gegen mehrere Gegner
gezeigt wird.
Diese drei Elemente, Kihon, Kumite und Kata, bestimmen in wechselnder
Zusammensetzung jedes Training